Familien-Gottesdienst der FEG Gais, zum Schulastart
Besser hätten die Bedingungen am Sonntag, 10. August für einen Gottesdienst im Walderlebnisraum in Gais nicht sein können. Zum Ende der Schulferien feierte die FEG Gais (Freie Evangelische Gemeinde) dort diesen Segnungsgottesdienst mit Jung und Alt. Unter den Schatten spendenden Bäumen war es an diesem heissen Tag sofort allen wohl, ob zu Fuss oder mit dem Velo angekommen.

Max, der kleine Spatz
Passend zum Ort im Wald erzählte Julia Nitschke die Bildergeschichte vom kleinen ängstlichen Spatzen Max. Dieser lebte sein Leben voller Sorgen wegen drohenden Gefahren, kalten Jahreszeiten, Partner- oder auch Nahrungssuche. Doch dann hatte Max, der kleine Spatz, eine Begegnung mit der Taube. Diese erzählte ihm, dass der Schöpfer der Welt all die kleinen und grossen Dinge, auch die seines Lebens, wunderbar geschaffen hat. Und diese Erkenntnis liess sein Vogelherz vor Freude hüpfen, denn jetzt konnte er all seine Sorgen endlich ablegen.
Gottes Zusage bei Sorgen
In seinen Ausführungen machte sich Pastor Joachim Heina Gedanken zu dieser bekannten Geschichte und warum diese auch heute für uns aktuell ist. Sorgen treiben die Menschheit seit jeher um – und oft sind es Sorgen um die Zukunft. Dies kann z.B. auch der Schritt ins neue Schuljahr sein, der unmittelbar ansteht. Viele Fragen stehen vielleicht offen im Raum und „wie packe ich all das Neue“? Manchmal sind wir doch alle wie kleine Spatzen und Sorgen treiben uns um, meint Joachim Heina. Aber Jesus sagt, wir sollen uns nicht sorgen, denn Gott kennt jeden Menschen und gibt uns die Zusage aus Matthäus 6,25+26: ‚Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie?‘

Abschluss mit Segen und Feinem vom Grill
Im anschliessenden Segnungsteil durften die Kinder und Jugendlichen den göttlichen Zuspruch in Form eines Segens mit auf ihren Weg ins neue Schul-, Lehr- oder Studienjahr empfangen. Mit letzten Lobpreisliedern klang dieser eindrückliche Gottesdienst im wunderbar kühlen Wald aus und das Feuer am Grill wurde entfacht. So konnten die Anwesenden beim gemütlichen Beisammensein das Mitgebrachte vom Grill geniessen und sich über die vergangenen Ferienwochen austauschen.
Peter Kellenberger