Was für herrliche Bedingungen, am 12. Juli bei angenehmen Temperaturen, am Gottesdienst im Walderlebnisraum! Zu Fuss oder mit dem Fahrrad trudelten die fast 50 Teilnehmenden bei der Hütte ein. Das generelle Feuerverbot machte zwar einen Strich durch die Rechnung aller Brätelfreunde, aber um Gott zu feiern, dafür waren die Verhältnisse geradezu perfekt!
Unter dem Schirm des Höchsten

Reiner Rupp begrüsste Gross und Klein herzlich zum Gottesdienst an diesem wunderschönen Platz und gab einige Gedanken zur Schutzfunktion durch einen Schirm und Psalm 91,1 weiter. Auch ein ‘Lobpreis unplugged’ mit Matthias durfte draussen im Wald nicht fehlen – und die anwesenden Menschen und Vögel stimmten freudig mit ein.
Gott ist wie ein Schattenspender für uns Menschen

Mit Fragen und Gedanken zum Temperatur-Unterschied in Dorf und Wald begann Stefan Lanz seinen Input. Es ist schon erstaunlich, welch kühlende Wirkung Bäume und Wälder haben. Nicht nur, dass sie uns Schatten spenden, nein, sie verdunsten grosse Mengen Wasser durch ihr Blattwerk und erzeugen dadurch geradezu die Wirkung einer Klimaanlage! So meinte Stefan Lanz denn auch: «Gott ist wie ein Schattenspender für uns Menschen an einem heissen Sommertag». Ja, Gott bietet uns im Leben Schutz vor verschiedensten Gefahren und Ungemach – Er tut uns einfach gut, und in Seinem Schatten können wir aufatmen!
In Psalm 91 geht es um Gottes Schutz und eine sichere Zuflucht bei Ihm. Es ist nicht so, dass Gottes Kinder im Leben keine Not erleiden, aber in einer Not ist Gott bei ihnen! Gott stellt sich auf ihre Seite, wie Er sich auf die Seite der Israeliten stellte und ihnen einen Engel voraussandte. Und Er ist auch heute noch derselbe Gott und stellt sich zu uns, die wir an Ihn glauben. Ja, Er schenkt uns Frieden und möchte uns schützen (denn Reichtum schützt uns nicht und eine 100er Note spendet nur wenig Schatten…) und manchmal braucht Er auch heute noch Engel dazu! Stefan Lanz ermutigte, sich an Gott zu hängen wie eine Efeuranke an einem Baum, denn das freut Ihn!
(Wurst)Salat statt Grillwurst
Gerade bei dem herrschenden warmen Sommerwetter war es vielleicht gar nicht so schlimm, dass kein Grillfeuer entfacht werden durfte. So verpflegten sich alle gemütlich mit den mitgebrachten Picknick-Leckereien und genossen noch länger das Zusammensein im kühlen Wald.
Peter Kellenberger